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Geschichte des Ostseebad Sellin
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Vom Bauerndorf Zelin zum Ostseebad Sellin

Die Ortschaft Sellin wurde im Jahre 1295 als »Zelinische beke« erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name leitet sich vom slawischen Wortstamm »Zelino« ab. Das bedeutet: Grünes Land.
Die »Beke« - oder der Bach, verweist auf einen deutschen Ursprung.
Fischer in Sellin
Über die Jahrhunderte gehörte das Dorf zur Grundherrschaft der nachmaligen Fürsten zu
Putbus. Die Einwohner waren leibeigen und
an die Scholle gebunden. Nach 1750 siedelte
sich ein Weber und Schneider, ein Bäcker,
ein Stellmacher und ein Schiffer in der Selliner
Heide an. Fischerin Sellin, Postkarte
1786 wurde das Dorf zu einem kleinen Ackerwerk und sechs Hofstellen eingerichtet. 104 Einwohner, davon 34 Freie, zählte Sellin im Jahre 1806 bei der Aufhebung der Leibeigenschaft. Mit der Übergabe der Insel Rügen an Preußen endete die Schwedenzeit (1648 – 1815).