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Die Bodden um Rügen und der Fischfang


Die Insel, wie wir sie heute sehen, ist ein Produkt der vielfältigen Natur der letzten 4.000 Jahre. Der üppigen Vielfalt wurde dabei keine Grenzen gesetzt.
Aus Geröll, Kies und Sand entstanden seiner Zeit die vielen Strandwälle der Haken und Nehrungen.
So wurde eine geologische Vielfalt mit den Steilküsten und Kliffs einerseits und den schilfumrandeten Buchten und Sandstränden andererseits gebildet.
Die Gewässer um Rügen sind seit der Hansezeit als Zentrum des Fischfangs bekannt. Besonders der Hering hat hierbei die Fischerei nachhaltig geprägt. Der Raum Mönchgut bietet mit seinen Fischerhäfen Gager und Thiessow einen vorteilhaften Standort, weil gerade hier die Wege zu den Bodden und in die Ostseegewässer vergleichsweise kurz sind.

In den Bodden muss sich jeder Fisch erarbeitet werden, das macht diese Gewässer schon interessant. Sie können aber auch ganz einfach Ihre Fischfangtouren per Fahrrad erledigen, spielerisch kann man die nahegelegenen Bodden und Seen in der Umgebung Sellins auch mal ohne Auto erreichen.
Zu beachten ist jedoch stets die Fischereischeinpflicht und der Erwerb einer entsprechenden Anglererlaubnis. Nähere Informationen zum Fischfang, Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen – wie Schonzeiten und befahrbaren Gewässern erhalten Sie bei der Kurverwaltung.
Angeln im Selliner See