![]() Ich fuhr in die Sommerfrische. Sechs Wochen bei den Großeltern und den Anstrengungen der 1. Klasse gerade entronnen. Die Reise begann mit dem Geruch des Rauches der D-Zug-Lokomotive. Per Bahn bis Putbus, dort mit Gepäck, Lebensmitteln etc. über viele Gleise zur Kleinbahn gestolpert. So kamen wir, Mutter, Patentante, mein Bruder und ich, auf dem Selliner Westbahnhof an. Sellin im Sommer bei den Großeltern war Refugium. Mir schien der Weg zum Strand endlos, von der Hauptstraße 1, vorbei an der Bäckerei Schmidt zum Strand. Es gab eine klebrige schaumige Ersatzmasse – genannt Eis. Doch der Strand war schön wie immer, auch wenn die Landungsbrücke im Winter durch Eisgang zerstört worden war. Der Eisbär von Knospe war anscheinend noch nicht eingezogen und so entstand das besagte Foto. Für den Siebenjährigen waren sechs Wochen Sommerfrische endlos und schön. Außerdem schien nach meiner Erinnerung in Sellin auch immer die Sonne. So war die Begegnung mit dem Eisbären im Sommer 2007 vor der Selliner Seebrücke eine Zeitreise zurück – nur der Fotograf hatte sich verändert: Natürlich zum Positiven und sie war weiblich! ![]() |



