Sehnsuchtsziel Seebrücke

1_titel_sellin_02_03-15_foto_pocha

Ein Besuch der Selliner Seebrücke ist schon dann ein Erlebnis, wenn man noch gar nicht dort ist! Die Wilhelmstraße steigt sanft empor zum 30 Meter hohen Steilufer der Ostsee. Hübsche Pensionsvillen der Bäderarchitektur säumen die Prachtstraße. Fürst Wilhelm Malte zu Putbus hat sie schon 1895 angelegt. Damit begann die Entwicklung Sellins zum beliebten Ostseebad. Schon 1906 waren die Bauplätze verkauft. Architekten aus aller Welt haben dort für wohlhabende Städter Häuser gebaut. Hauptsache „südländisch“ war damals das Motto, so entstand die Bäderarchitektur. Sie ist eine Mischung verschiedener Regionalstile mit hölzernen Erkern und Veranden, verspielten Ornamenten und hier und da auch einem kleinen Türmchen.

Über 99 Stufen musst Du gehen
Vorbei an Cafés und Restaurants, und über großzügige Promenierwege, gelangen Besucher ans Ziel der Sehnsucht. Unter ihnen liegt die „Himmelsleiter“. Über 99 Stufen steigen Strandbesucher hinab. Doch gleich nebenan gibt es auch einen Fahrstuhl. Der Blick geht auf die Ostsee und die weiße Pracht der fast 400 Meter langen Seebrücke. Sie hat seit ihrer ersten Erbauung viel erlebt. Eisgang und Ostseestürme haben sie mehrfach beschädigt – doch seit 1997 steht sie wieder. Sie wurde nach historischem Vorbild wiedererrichtet und ist heute eines der Wahrzeichen der Insel Rügen.

Feste feiern und die Seeluft genießen auf der Seebrücke
Schon der ursprüngliche Bau verband praktischen Nutzen mit dem Vergnügen. Die Seebrücke war Anlagesteg für Ausflugsschiffe und gastronomische Versorgung der Badegäste. So ist es auch heute noch. Feste feiern, einen Ausflug machen, die Seeluft beim Café genießen – das gehörte immer auf dieses außergewöhnliche Bauwerk. Viele Paare aus ganz Deutschland heiraten im Standesamt, das im Baltic Saal der Seebrücke eingerichtet wurde. Anschließend feiern sie in den Festräumen der Seebrücke. Doch auch alltags können Gäste hier von Pianoklängen untermalt ein maritimes Dinner einnehmen.

Kulinarische Themenabende an der Ostsee
Spezielle Themenabende entführen kulinarisch und musikalisch nach Europa. Am 20. Februar ab 18 Uhr werden italienische Spezialitäten mit passender Livemusik angeboten. Ein skandinavischer Abend folgt am 6. März ab 18 Uhr. Vom 9. Bis zum 15. März steht der Ostseehering im Mittelpunkt. Dann serviert das Küchenteam leckere Variationen dieses gesunden Speisefisches. Regelmäßig wird die Selliner Saison mit einem großen Ball eröffnet. Der Saisoneröffnungsball findet in diesem Jahr am 28. März unter dem Motto „Sommer-Strand-Urlaub“ statt. (Einlass ab 18 Uhr, Begrüßungssekt, Eintritt 35 € p.P.)

Festspielfrühling Rügen zu Gast in Sellin
Am 15. März ist der Festspielfrühling der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Gast auf der Seebrücke. Unter dem Motto „Junger Frühling auf der Seebrücke“ findet um 11 Uhr eine Preisträger-Matinee mit Brunch statt. Dazu präsentiert das Quatuor Hermès einen Querschnitt durch das „Wiener“ Streichquartettrepertoire. Die Ensemblepreisträger von 2013 gaben mit Haydn und Beethoven ihr gefeiertes CD-Debüt. (Die Teilnehmerzahl für den Brunch ist begrenzt, darum werden Gäste gebeten, sich vorher anzumelden). Und am 20. März ab 20 Uhr findet eine Oldie-Nacht auf der Seebrücke statt. DJ Ron Beitz sorgt dafür, dass hier wie einst, die Stimmung steigt. (Einlass ab 20 Uhr, Eintritt 5 Euro).

Die Seebrücke Sellin heißt alle Gäste herzlich willkommen. Das Restaurant hat täglich von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen:
www.seebrueckesellin.de